GNU

Umwandlung Grundschul-Naturgarten



GNU hilft bei der Umwandlung in einen Grundschul-Naturgarten





Im Garten der wilden Tiere GNU hilft bei der Umwandlung in einen Grundschul-Naturgarten An der Grundschule Avenwedde-Bahnhof wollte Konrektorin Sabina Thomas den Schulgarten zum Naturgarten umwandeln, in einer AG der Projektwoche 2026. Dieter Schluckebier und Angelika Rodrigues von der Stadttteil-AG sahen das Potential der Fläche als grüne Oase für den Stadtteil und übernahmen eine Teilgruppe. Vom Naturgartennetzwerk der GNU steuerte Ulla Mitchell ihr Knowhow bei."Angesichts des massiven Lehrermangels, bei dem keine Stunde mehr übrig ist für Schulgartenarbeit, ist die Umwandlung von Schul-Nutzgärten in Naturgärten für Gartentiere besonders sinnvoll!", fand sie und übernahm auch eine Gruppe. So bauten die 21 Kinder der Klasse 1-4 in der Woche vor den Osterferien an einem "Garten der wilden Tiere". Es entstanden ein kleiner Teich als Tiertränke, eine stabile Benjeshecke als Refugium für diverse Kleinsäuger, ein Käferkeller, Stängel-Brutdosen für Wildbienen sowie ein "Hummelparadies". Für Erd- und Steinhummeln buddelten die Kinder zwei Mausebauten im Beet, ausgepolstert mit Moos und bedeckt durch Holzwurzeln bzw. Steine am Eingang. Die Königinnen suchen verlassene Mauslöcher für ihre Volksgründung - prompt kam bald eine Dunkle Erdhummel-Königin vorbei. 40 Hummelpflanzen, die zu verschiedenen Jahreszeiten blühen, wurden als Futter dazugepflanzt. Naturgarten sind auch Naschgärten für Menschen - also wurden noch Walderdbeeren und Zuckererbsen gesetzt. Die Kinder lernten Hummel- und Pflanzennamen und -eigenarten kennen: Kornelkirschen-Blüten sind lecker für Hummeln, die von Forsythien wertlos... Natürlich blieb Zeit, Kleintiere zu erforschen und in der Natur zu spielen. Immerhin ging es darum, dass die Kinder nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihre Beziehung zur Natur intensivieren. Stolz zeigten die Kinder den Eltern zur Projektpräsentation die neuen Lebensräume. Wiebke Dreessen vom Fachbereich Umweltschutz zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen und steuerte ein großes GNU-Nistholz für Wildbienen bei. Weitere Tier-Beobachtungen, dezente Pflege und auch die Ernte sollen im Sommer im Offenen Ganztag erfolgen. Im Notfall will die Avenwedder Stadtteil-AG unterstützen...



18.03.2026 Aktionswoche: "Kippen nicht schnippen"





Aktionswoche „Kippen nicht schnippen"
Am 18.03.2026 stand auf dem Clarholzer Marktplatz ein 1.000-Liter-Behälter der GNU. Die Aktion zeigt: Eine einzige Kippe kann 1.000 Liter Wasser verseuchen. Darum: KIPPEN NICHT SCHNIPPEN, sondern in den Restmüll. Vor Ort waren Vertreter der GNU: Brigitte Topmöller, Clemens Herzig und Lothar Schäfer. Gesammelt wurde unter anderem an Bahnhöfen mit tatkräftiger Unterstützung der Boland- und Wilbrand-Grundschule.



Kindergruppe Gütersloh



Teilnahme / Termine / Ziele



Aktivitäten Kindergruppe 2026:


Folgende Termine haben wir für 2026 jeweils samstags von 14:30 Uhr bis 16.30 Uhr für die Kindergruppe auf Hof Roggenkamp, Blankenhagenerweg 325 vorgesehen:

21.3.2026 / 18.04.2026 / 9.05.2026 / 6.06.2026 / 11.07.2026 / 12.09.2026 / 10.10.2026 / Ende Januar 2027 Pflegetermin


Eventuell könnten noch 1-2 Termine außerhalb des Hofes hinzukommen. Das Programm übernehmen wir erstmal unverbindlich vom Vorjahr, wobei wir wieder offen für die Wünsche der Kinder und andere Änderungsgründe sind. Ziel der regelmäßigen Treffen der GNU-Kindergruppe ist es, mit Spaß und allen Sinnen die heimischen Nutz- und Wildpflanzen kennen zu lernen, aber auch den Umgang mit Haus- und Nutztieren, um durch eigene Erfahrungen ihrer natürlichen Umwelt letztendlich mehr Wertschätzung entgegen zu bringen. Anmeldungen sind jederzeit über die Geschäftsstelle der GNU möglich (info@gnu-gt.de Tel.:05241/927986 ) Sie werden auf der Warteliste registriert. Der direkte Umgang mit Nutztieren vermittelt ein besseres Bewusstsein dafür, dass wir Verbraucher mit unserem Kaufverhalten die Lebensbedingungen unserer Nutztiere maßgeblich beeinflussen. Genauso verhält es sich mit Obst, Gemüse und Getreide und der Art, wie es produziert wird. Wer sich beim Anbau unserer heimischen Pflanzen einmal selbst mit Muttererde die Hände schmutzig machen durfte, weiß um die Herkunft aller Produkte, die daraus entstehen. Die GNU will dazu beitragen, unseren Kindern wieder näher zu bringen, woher die Dinge kommen, die wir im Supermarkt eingeschweißt und steril aus den Regalen nehmen und sie will ein Bewusstsein dafür schaffen, dass wir nicht nur Natur und Landwirtschaft zum Überleben brauchen, sondern auch selbst mit unserem Kaufverhalten für ein verantwortungsbewussteres Umgehen mit unseren Ressourcen sorgen können.



Das Programm wird von der Jahreszeit und den notwendigen Arbeiten wie Säen, Pflanzen, Ernten vorgegeben. Daneben möchten wir die Themen Nutztiere und Bäume vertiefen. Hierbei geht es weiter um Haus- und Nutztiere auf dem Hof wie Hund, Katze, Schafe, Hühner und auch um wilde Nutztiere wie Wildbienen, Vögel und Insekten aber auch um die meistens unsichtbaren kleinen Nützlinge im Boden und anderswo.

Das Programm:

• Wissenswertes über das Insektensterben und mögliche Gegenmaßnahmen erfahren • Vogelfutter herstellen fürs ganze Jahr ( Haferflocken/ Sonnenblumenöl)
• Wildbienen-Nisthilfen für einen Wildbienenstand im botanischen Garten herstellen
• Wissenswertes über Ohrenkneifer, Florfliege, Marienkäfer, "Nützlinge - Schädlinge" kennen lernen
• Laubstreu/Kompost untersuchen, Nützlinge im Boden (Regenwürmer, Maulwürfe u.a. )
• Säen von Kräutern in einem Blumentopf-Gewächshaus
• essbare Kräuter sammeln, Kräuterquark, Kräuterbutter herstellen
• Wissen über Hühner, Hunde, Katzen, Schafe vertiefen
• Wissen über Bäume vertiefen, Bäume unterscheiden
• Pflanzen für ein Herbarium sammeln und pressen
• Kartoffeln pflanzen und ernten
• Schafwolle untersuchen, einen Faden drehen/spinnen, filzen
• Untersuchen, wie sich Pflanzen vor dem Winter schützen
• Heimische Vögel unterscheiden: Zugvögel-Standvögel, Vogelstimmen

Für besondere Wünsche der Kinder sind wir natürlich jederzeit offen. Dringend suchen wir Kinder, die Lust haben, einen weiteren Beitrag für unsere GNU-Kindergruppen-Internetseite zu erstellen. ( 3 sehr lesenswerte sind schon da, siehe unten ) Fotos, kleine Filme, Reportagen z.B. über ein Treffen auf dem Hof oder ein Lieblingstier oder von Erlebnissen mit Tieren. Bitte regen Sie Ihre Kinder dazu an, wann immer es möglich ist.

MIT SPASS UND ALLEN SINNEN
DIE HEIMISCHEN NUTZ- UND WILDPFLANZEN KENNEN LERNEN

Woraus wird eigentlich Sauerkraut gemacht? Wie kann man bei den Amseln die Männchen von den Weibchen unterscheiden? Kann eine Hummel rückwärts fliegen? Was haben Regenwürmer mit der Qualität eines Ackerbodens zu tun? Diese und noch viele weitere Fragen werden in der Kindergruppe der GNU praktisch und anschaulich beantwortet. Bei den regelmäßigen Treffen auf dem Biohofof Roggenkamp gibt‘s Natur zum Anfassen. Ulrike Eggersglüß, die Bäuerin und Chefin auf dem Bio-Hof Roggenkamp, bezieht zusammen mit Uta Greuner-Lindner, Aysel Jaeckel und Angelika Daum von der GNU die Kinder gezielt in viele verschiedene Tätigkeiten einer Landwirtin mit ein. Da werden u.a. Kartoffeln gepflanzt, Wildkräuter gesammelt und gepresst und den kleinen Lämmern die Flasche gegeben. Nico, Taylor, Tom, Nickolas und Christian freuen sich heute besonders über den Appetit der Lämmer, ein besonders hungriges Junges wird unter gut gelauntem Gekicher spontan mit dem Spitznamen „Saufi“ getauft.



GNU-Kindergruppe bei der Kartoffelernte

"Die Sonne hat heute nochmal ihre ganze Kraft gegeben," sagte Jona und damit fasste er zusammen, was alle in der Kindergruppe der Gemeinschaft für Natur-und Umweltschutz am Sa. den 6.10.2018 dachten. Es ist vielleicht der letzte Sommertag in diesem, vom Sommer verwöhnten Jahr. Ein Geschenk des Himmels für die Kartoffelernte auf dem Demeterhof Roggenkamp.Treckerfahren, Kartoffeln aufsuchen, eine kleine Pause unter einem Kletterbaum und dann ging's weiter. Sechs schwere Schubkarren voller Kartoffeln in einer Stunde aufgesammelt- eine stramme Leistung! Danach konnte man sich wieder stärken mit Kuchen, Tee und Saft im Halbschatten unter den Apfelbäumen. Aber die zehn Kinder der GNU- Kindergruppe dachten auch an die kommenden kalten Herbsttage und -nächte und bauten eine Überwinterungshilfe für unsere Nützlinge wie Florfliege und Ohrenkneifer, die im nächsten Jahr wieder Unmengen von Blattläusen fressen werden und jetzt auf der Suche nach einem Quartier sind. Eine Dose, zwei Löcher oben seitlich, durch die ein Draht gezogen wird, der eine Handvoll Holzwolle umwickelt hält- fertig! Kinderleicht und passend für jeden Strauch, Baum oder Balkon.


Die Namen der Kinder auf Bild 1 Winterquartiere...von links lauten:
Julian, Fabian, Patrick, Carlo, Jona mit Mila dahinter, Sofia, Finja, Jain und Zoe.

Wer so fleißig mithilft, bekommt natürlich Hunger und am Ende freuen sich die Kinder über Saft und Kuchen, jeweils von der GNU und den Eltern der Kinder gesponsert. Beim Abholen werden den Eltern nochmal kurz die niedlichen Lämmer gezeigt und die Fundstücke von der Blumenwiese präsentiert.

Weitere Aktivitäten

Im Jahresverlauf lernen die Kinder essbare Kräuter kennen und bereiten sich feine Kräuterbutter und einen leckeren Quarkaufstrich zu. Es wird z.B. ein kleines Kräuterbuch gebastelt, damit das gewonnene Wissen auch zu Hause genutzt werden kann. Im Sommer wird eine Sonnenuhr hergestellt und für den eigenen Garten mit einem wetterfesten Anstrich versehen. Die im Frühjahr gesetzten Kartoffeln wachsen gut und werden nach Kartoffelkäfern abgesucht. Wer ist der Käferkönig und findet die meisten Larven und Käfer? Die Tiere verändern ihr Aussehen in den verschiedenen Stadien. Man kann dies wieder gut unter Lupen und Mikroskop beobachten. Der Herbst bedeutet Erntezeit. Die einzelnen Gemüsesorten werden schon gut erkannt, besonders die älteren Kinder wissen, wie die Blätter der Wurzelgemüsesorten Möhre, Kartoffel und Rote Beete aussehen. Auch die Samen einzelner Bohnen oder Blumen werden schon gut wiedererkannt. Zwischendurch werden Pflanzen gepresst und das eigene Herbarium ergänzt. Spitz-und Breitwegerich gegen Brennnesseln kennt jedes Kind.

Zum Jahresende werden die Arbeiten weniger und es kehrt Ruhe ein, um den Winter vorzubereiten. Dosen mit Holzwolle gefüllt und aufgehängt, sind Winterquartiere für Ohrenkneifer und Florfliegen, die nützliche Helfer gegen Blattläuse sogar in Rosensträuchern sind. Die Knollen der Dahlien werden ausgegraben, um sie in der Scheune über Winter zu lagern. Das Wetter wird immer ungemütlicher, so dass die Gruppe sich jetzt gern im Haus aufhält. Mit der einfachenTrockenfilztechnik werden Tiere und Anhänger aus Schafwolle gebastelt.

Von Bienen und Alpakas - eine Exkursion Während die Imkerin Christiane Kahveci eine schon gut mit Honig gefüllte Bienenwabe zeigt, erklärt sie den Kindern der GNU-Kindergruppe wissenswertes über die Honigbiene. Wir sind auf dem Hof der Familie Mersch, die uns an diesem warmen Sommertag eingeladen hat.

Unser drittwichtigstes Nutztier, die Honigbiene, ist eigentlich ein sehr friedliches Wesen. Das konnten die Kinder bei den Bienenvölkern, die sich ganz in der Nähe des Hofs befinden, erleben. Ob mit oder ohne Imker- Hut, es war für alle sehr beeindruckend zu beobachten, wie die Bienen zusammenarbeiten. Die einen halten Wache vor Räubern, weil der leckere Honig auch anderen Insekten sehr gut schmeckt und andere kümmern sich um die Königin.

Es gibt aber noch weitere Aufgaben im Bienenvolk: Nektar zu Honig verarbeiten. Der Nektar wird von den Bienen aus den Blüten gesammelt und in die leeren Zellen gelegt. Weil aber immer mehr Platz für die Eier gebraucht wird, muss der Honig immer ein Stück weiter oben in andere Zellen getragen werden. Dadurch trocknet und reift er zu köstlichem Honig. Sehr wichtig ist die Brutpflege. Da der Nachwuchs die Zukunft des Bienenvolkes sichert, wird er natürlich mit großem Einsatz gehegt und gepflegt. Gut nur, dass auch hier die rund 40.000 Bienen, die zur Sommerzeit in einem Bienenvolk wohnen können, sich die Arbeit teilen. Dann stellte sich die Frage: Wie fleißig ist eigentlich die Bienenkönigin und wie viele gibt es in einem Bienenvolk? Die Königin ist sehr fleißig, da sie bis zu 2.000 Eier an einem Tag legen kann. In einem Bienenvolk lebt nur eine Königin mit rund 40.000 Arbeiterinnen (das sind die weiblichen Bienen) und etwa 1.000 Drohnen (das sind die männlichen Bienen). Die Königin ist also die Mutter der kleinen Nation. Die Arbeiterinnen sammeln Nektar und verarbeiten ihn zu Honig, kümmern sich um die Brut, halten Wache und bauen viele neue Zellen, damit die Königin in jede Zelle ein Ei legt und darin Honig eingelagert werden kann. Die Arbeiterinnen kümmern sich außerdem um die Sauberkeit im Bienenvolk. Der Drohn ist allein für die Begattung der Königin zuständig. Ein Kind sagte: “Ansonsten können die Drohnen chillen”.

Es kam auch die Frage auf: Wo kommt das Bienenwachs her und ist dieses schwer? Das Bienenwachs wird von der Biene über Drüsen am Hinterleib produziert. Hier gilt wie auch beim Nektarsammeln: Viele Bienen - viel Bienenwachs. Und ob das Bienenwachs schwer ist, konnten die Kinder selbst erfühlen, als sie nach anfänglichem Zögern immer mutiger und näher an die Bienen herantraten. Ganz vorsichtig und behutsam, jede schnelle Bewegung vermeidend, wurden die Rähmchen, in denen die Bienen die Waben gebaut hatten, von einigen Kindern nach oben aus dem Bienenstock gezogen. Das machten die Kinder fast wie Profis, denn keines wurde gestochen, obwohl die ganz Mutigen noch nicht mal Handschuhe tragen wollten. Die Rähmchen wurden begutachtet, dabei wurde natürlich auch der Honig frisch von der Wabe probiert. Er schmeckte wunderbar süß und auch denen, die eigentlich nicht so gerne Honig essen.

Nach einer kleinen Pause, in der wir draußen unter den alten Bäumen Kuchen essen konnten, kam als Höhepunkt ein Spaziergang mit den Alpakas der Familie: Flocke, Elvis, Pepper, Flöckchen und Molly, die scheuen und zugleich neugierigen Tiere kommen ursprünglich von den Anden in Peru und haben ein wunderbar kuscheliges Fell. Sie brauchen es für die extremen Temperaturen, da es in den Anden auch im Sommer sehr kalte Nächte gibt. Die Tiere hatten die Kinder und Erwachsenen schon lange von weitem im Blick. Als Fluchttiere sind sie entsprechend scheu und schreckhaft. Einen Kontakt bekommt man zu den knopfäugigen, scheinbar immer lächelnden Tieren nur, wenn man sich auf sie einlässt: Das heißt, mit ruhigem und besänftigendem Tonfall mit ihnen spricht und auf keinen Fall hektische Bewegungen macht oder plötzlich rennt. Mit diesen Vorinformationen hatten die Kinder schnell heraus, dass jedes Tier seinen eigenen Charakter hat, was sie mit „Flocke“ oder „Elvis“ alles machen können und dass Flöckchen als Chefin den Ton angibt, wo es langgeht, notfalls mit Spucken als Erziehungsinstrument für ihre kleine Herde. Menschen werden übrigens nur bespuckt, wenn sich die Tiere bedroht fühlen. Aber alles verlief ganz entspannt, da sich die Kinder genau an die Anweisungen hielten.

So verging die Zeit wieder zu schnell , als die Eltern zwar pünktlich, aber gefühlt viel zu früh kamen, um die Kinder abzuholen.



ZIGARETTENKIPPEN – EINE GEFAHR FÜR DIE UMWELT

Mit unserer Aktion vom 02.09.23 in Gütersloh, wollten wir auf das Problem weggeworfener Zigarettenkippen hinweisen.
Die GNU-Kindergruppe traft sich an der Martin Luther Kirche, um gemeinsam mit ihren Eltern Zigarettenkippen aufzusammeln.
Sie verteilten außerdem Taschenaschenbecher und Infoflyer.
Eine Zigarettenkippe enthält 7000 für alle Lebewesen schädliche Substanzen!
Sie lösen sich minutenschnell im Wasser, vergiften unser Grundwasser und landen über den Kanal in Bächen und Flüssen und schließlich im Meer.
70% aller untersuchten Meeresvögel hatten Kippen im Magen!







Beiträge von Kindern

Bericht über den Wald von Davin 9 Jahre Gerne gehe ich mit meinen Eltern im Wald spazieren und habe dabei schon einiges über den Wald, die Bäume, Pflanzen und Tiere gelernt. Es gibt Laub-, Misch- und Nadelwälder. Bei Laubbäumen verändern sich die Blätter im Herbst. Erst werden sie bunt und fallen dann vom Baum ab. Die Blätter von Nadelbäumen sind spitz und widerstandsfähig, so dass sie auch im Winter grün und an den Bäumen bleiben. Dabei ist die Lärche eine Ausnahme. Bei ihr fallen die Nadeln im Winter ab. Weil der Waldboden feucht und dunkel ist, wachsen dort unterschiedliche Pilze, Farne und Moose. Im Wald leben viele Säugetiere, wie z.B. Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse und Dachse. Auch unterschiedliche Vögel bauen ihre Nester im Wald, wie der Specht und der Kuckuck. Es macht Spaß anhand der Geräusche die Vogelarten zu erraten. Leider mussten viele Bäume (Fichten) abgeholzt werden, weil sie von dem Borkenkäfer zerstört worden sind. Totholz bietet aber auch einen wichtigen Lebensraum für viele Insekten und kann Tieren Unterschlupf bieten, wie z.B. Igeln und Blindschleichen.




Expertenarbeit Turmfalken von Jannis Westerbarkey –  PDF



Besuch in der Falknerei Tinnunculus in Heidelberg:


In den Sommerferien haben wir Urlaub in Neckargemünd bei Heidelberg gemacht. Da ich mich sehr für Turmfalken interessiere, haben wir die Falknerei Tinnunculus besucht. Sie befindet sich auf dem Königsstuhl. Das ist der Hausberg von Heidelberg. Die Falknerei ist sehr klein. Das ist aber gerade toll. Denn so werden alle Kinder bei der Flugshow mit einbezogen. Die Falknerin geht immer mit den Vögeln durch die Reihen. Man darf sie sogar anfassen. Der Falkner erklärt dann in der Zeit etwas zu den verschiedenen Greifvögeln. Dort gibt es nicht nur Falken sondern auch Adler, einen Kauz und einen Uhu. Manchmal kommt das Adlerweibchen „Hexe“ sogar erst nach 3 Tagen von ihrem Flug zurück. Am Ende der Vorstellung durfte ich einen Sakerfalken mit einem Handschuh auf den Arm nehmen. Das war ein tolles Erlebnis!


Viele Grüße Jannis Westerbarkey


Expertenarbeit Turmfalken von Jannis Westerbarkey –  PDF



Meine Erfindung
Strom durch Fahrtwind:


Ich heiße Milo Gründemann und bin 10 Jahre alt. Als ich einmal auf der Autobahn unterwegs war, habe ich die Windräder gezählt. Mir war aufgefallen, dass die meisten still standen. Da hatte ich eine Idee: Wenn man viele kleine Windräder an den Leitplanken festmacht, könnten sie durch den Fahrtwind der Autos angetrieben werden. Sie treiben dann Dynamos an und diese erzeugen Strom. Der Strom könnte in einer Strom-Tankstelle gespeichert werden. In einem Tunnel wird vielleicht noch mehr Strom erzeugt, weil der Wind dort nicht so schnell entweichen kann.